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Jessica Sennekamp Abgetrieben! Es fühlte sich an wie Mord

Umringt von madonnen-glücklichen Schwangeren wartet Jessica auf einen Termin – er soll das Leben ihres ungeborenen Kindes beenden. Den ganzen Artikel hier lesen... 

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Spätabtreibung

News: Beratung, Spätabtreibung

Rheinische Post: Bischöfin Käßmann zur Spätabtreibung: Eine mindestens dreitägige Bedenkzeit ist notwendig

Düsseldorf (ots) - Landesbischöfin Margot Käßmann mahnt vor dem Hintergrund der Debatte um Spätabtreibungen im Bundestag Änderungen im Schwangerschaftskonfliktgesetz an: "Angesichts des Schocks einer solchen Diagnose scheint mir zu allererst eine mindestens dreitägige Bedenkzeit notwendig, damit in Ruhe eine Entscheidung getroffen werden kann", sagte Käßmann der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Käßmann fügte hinzu: "Zusätzlich zur ärztlichen Beratung, die ja meist über die Behinderung aufklärt, halte ich eine psychosoziale Beratung für wichtig, damit eine Frau Gelegenheit hat, auch über das Leben mit einem behinderten Kind und das Trauma einer Abtreibung nach der 22. Woche zu sprechen."

Experten sprechen sich im Familienausschuss für bessere Beratung aus
Eine Gesetzesänderung hinsichtlich der Frage von Spätabtreibungen bleibt unter Experten weiter umstritten. Ein Großteil der Sachverständigen sprach sich am Montag, 16. März 2009, im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für eine verbesserte Beratung von Frauen und Familien nach einer Pränataldiagnostik aus. Keine Einigkeit bestand aber darüber, ob eine Änderung des Schwangerschaftkonfliktgesetzes dafür notwendig sei.

News: Spätabtreibung

Weil Ärzte eine Spätabtreibung ablehnten, lebt eine Familie in München mit einem Kind, das sie so nicht haben wollte. Heute ist Ludwig zwei Jahre alt und geistig und körperlich schwer behindert.

Fragt man Eltern, welches ihrer beiden Kinder sie mehr lieben, so erhält man gewöhnlich die Antwort: beide gleich. Auch bei Claudia und Reinhard Senge ist das so, aber nicht von Anfang an. Für sie war es ein weiter Weg bis dorthin.

Auch heute noch, zwei Jahre nach der Geburt ihres jüngsten Sohnes, sind sie der Meinung, sie hätten das Recht haben müssen, sich gegen dieses Kind zu entscheiden, als sie von seiner Behinderung erfuhren.

Von Beate Lakotta

News: Spätabtreibung

Berlin – Der Bundestag soll nach dem Willen der Koalitionsfraktionen im Mai über Gesetzentwürfe zu den Themen Spätabtreibung und Patientenverfügung abstimmen. Darauf verständigten sich Union und Sozialdemokraten, wie SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann am Mittwoch in Berlin sagte.

Er zeigte sich „verhalten optimistisch“, dass es bei der umstrittenen Frage der Patientenverfügungen einen Kompromiss zwischen SPD-Abgeordneten und Teilen der Union kommen werde. Derweil dauern die Bemühungen um eine Einigung beim Thema Spätabtreibungen an.

Fachpolitiker aller Seiten beschäftigen sich seit Jahren mit beiden ethischen Themen, bei denen kein Fraktionszwang besteht und die Abgeordneten frei nach ihrem Gewissen entscheiden können. Oppermann sagte, das Parlament solle voraussichtlich in der ersten, spätestens der zweiten Maiwoche über das Thema Spätabtreibungen und Ende Mai zu Patientenverfügungen entscheiden. 

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