Spätabtreibung
Fehler?!?!?!? Verzeih mir, meine kleine Prinzessin!!!
Hallo, bis jetzt konnte ich mit niemandem wirklich reden, da ich alles verheimlichen musste. Nur mein Freund weiß davon. Ich weiß auch nicht wie ich es schreiben soll..........Eigentlich weiß ich gar nichts mehr.......
Ich habe am 19.04.10 erfahren das ich Schwanger bin.....und das schon in der 17. Woche.......Ich habe Tage-und Nächtelang geweint...nachgedacht was richtig ist....überlegt ob es einen vernünftigen Ausweg gibt........ ABER........Ich hatte am 20.05.10 einen Spätabbruch in einer Klinik in NL. (Ich fühle mich wie eine Mörderin...ich habe mein Kind umgebracht!!!!)
Eine mindestens dreitägige Bedenkzeit ist notwendig
News: Beratung, Spätabtreibung
Rheinische Post: Bischöfin Käßmann zur Spätabtreibung: Eine mindestens dreitägige Bedenkzeit ist notwendig
Düsseldorf (ots) - Landesbischöfin Margot Käßmann mahnt vor dem Hintergrund der Debatte um Spätabtreibungen im Bundestag Änderungen im Schwangerschaftskonfliktgesetz an: "Angesichts des Schocks einer solchen Diagnose scheint mir zu allererst eine mindestens dreitägige Bedenkzeit notwendig, damit in Ruhe eine Entscheidung getroffen werden kann", sagte Käßmann der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Käßmann fügte hinzu: "Zusätzlich zur ärztlichen Beratung, die ja meist über die Behinderung aufklärt, halte ich eine psychosoziale Beratung für wichtig, damit eine Frau Gelegenheit hat, auch über das Leben mit einem behinderten Kind und das Trauma einer Abtreibung nach der 22. Woche zu sprechen."
Gesetzesänderung in der Spätabtreibungsfrage umstritten *NEWS*
Experten sprechen sich im Familienausschuss für bessere Beratung aus
Eine Gesetzesänderung hinsichtlich der Frage von Spätabtreibungen bleibt unter Experten weiter umstritten. Ein Großteil der Sachverständigen sprach sich am Montag, 16. März 2009, im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für eine verbesserte Beratung von Frauen und Familien nach einer Pränataldiagnostik aus. Keine Einigkeit bestand aber darüber, ob eine Änderung des Schwangerschaftkonfliktgesetzes dafür notwendig sei.
Statistisches Jahrbuch: Zahl der Spätabtreibungen steigt
News: Spätabtreibung
Berlin – Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland ist weiterhin rückläufig. Dies geht aus dem Statistischen Jahrbuch 2008 hervor, das der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, heute in Berlin vorgestellt hat.
Demnach wurden im vergangenen Jahr 116.871 Schwangerschaften abgebrochen. 2006 waren es noch 119.710. Die meisten Eingriffe registrierte das Statistische Bundesamt bei Frauen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren (27.727). 494 mal kam es zu Eingriffen bei Schwangeren, die 15 Jahre oder jünger waren.
Die meisten Abtreibungen wurden zwischen der sechsten und achten Schwangerschaftswoche vorgenommen (39.696). 229 mal wurden Feten in der 23. Schwangerschaftswoche oder später abgetrieben. Das ist der höchste Wert seit der Neuregelung des Paragraphen 218 im Jahr 1995. Frauen ist es seither erlaubt, Feten unter bestimmten Voraussetzungen bis kurz vor der Geburt abzutreiben.
Der Ludwig lacht
News: Spätabtreibung
Weil Ärzte eine Spätabtreibung ablehnten, lebt eine Familie in München mit einem Kind, das sie so nicht haben wollte. Heute ist Ludwig zwei Jahre alt und geistig und körperlich schwer behindert.
Fragt man Eltern, welches ihrer beiden Kinder sie mehr lieben, so erhält man gewöhnlich die Antwort: beide gleich. Auch bei Claudia und Reinhard Senge ist das so, aber nicht von Anfang an. Für sie war es ein weiter Weg bis dorthin.
Auch heute noch, zwei Jahre nach der Geburt ihres jüngsten Sohnes, sind sie der Meinung, sie hätten das Recht haben müssen, sich gegen dieses Kind zu entscheiden, als sie von seiner Behinderung erfuhren.
Von Beate Lakotta
Entscheidung zu Spätabtreibungen und Patientenverfügungen im Mai
News: Spätabtreibung
Berlin – Der Bundestag soll nach dem Willen der Koalitionsfraktionen im Mai über Gesetzentwürfe zu den Themen Spätabtreibung und Patientenverfügung abstimmen. Darauf verständigten sich Union und Sozialdemokraten, wie SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann am Mittwoch in Berlin sagte.
Er zeigte sich „verhalten optimistisch“, dass es bei der umstrittenen Frage der Patientenverfügungen einen Kompromiss zwischen SPD-Abgeordneten und Teilen der Union kommen werde. Derweil dauern die Bemühungen um eine Einigung beim Thema Spätabtreibungen an.
Fachpolitiker aller Seiten beschäftigen sich seit Jahren mit beiden ethischen Themen, bei denen kein Fraktionszwang besteht und die Abgeordneten frei nach ihrem Gewissen entscheiden können. Oppermann sagte, das Parlament solle voraussichtlich in der ersten, spätestens der zweiten Maiwoche über das Thema Spätabtreibungen und Ende Mai zu Patientenverfügungen entscheiden.
Vernünftige Frist
News: Spätabtreibung
Der Kompromiss ist angemessen. Wenn schwangere Frauen einen behinderten Embryo abtreiben wollen, müssen zwischen Diagnose und Abbruch drei Tage vergehen. Das sichert den Betroffenen eine Bedenkzeit - denn es ist eine der schwersten Entscheidungen, die in einem Menschenleben zu treffen ist: Kann sich eine schwangere Frau vorstellen, ein behindertes Kind zu lieben, zu erziehen und ein Leben lang zu begleiten - oder entscheidet sie sich für eine Abtreibung? Eine Frist von drei Tagen verhindert panische Reaktionen und lässt den Frauen trotzdem alle Rechte, die sie derzeit haben.
Schlechte Chancen für Frauenpolitikerinnen - Einigung bei Spätabtreibungen
News: Spätabtreibung
Union, SPD und FDP einigen sich auf eine gemeinsame Gesetzesnovelle. Frauenpolitikerinnen von SPD und Grünen erwägen eigenen Gesetzentwurf. VON HEIDE OESTREICH
BERLIN taz Im Parteienstreit um eine geplante Neuregelung der Beratungspflichten bei Abtreibungen nach der 12. Schwangerschaftswoche bewegen sich drei der fünf verschiedenen Gruppen auf einen Kompromiss zu. CSU-Familienpolitiker Johannes Singhammer und die Chefin des Familienausschusses Kerstin Griese (SPD) haben sich mit der FDP-Abgeordneten Ina Lenke auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf geeinigt. Offen blieb, ob auch die Frauenpolitikerinnen von SPD und Grünen um die stellvertretende Fraktionschefin der SPD, Christel Humme, den Entwurf ebenfalls unterzeichnen. Gestern schloss Humme einen eigenen Gesetzentwurf nicht aus.
Neuregelung zu Spätabtreibung
News: Pränataldiagnostik, Schwangerschaftsabbruch
Gemeinsamer Gesetzentwurf von Union, SPD und FDP - Drei Tage Bedenkfrist zwischen Beratungsgespräch und Abbruch
Abgeordnete aus Union, SPD und FDP haben sich auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf
zur Spätabtreibung nach der 13. Schwangerschaftswoche geeinigt. (FOTO: DPA)
Beratungspflicht bei Spätabtreibung
Hilfe oder Schikane? Die meisten Politiker und Experten fordern eine bessere Beratung für Frauen, die vor einer Spätabtreibung stehen. Aber muss sie verpflichtend sein? Schwangere, deren Ungeborenes schwer behindert ist und für das eine Spätabtreibung infrage kommt, müssen besser beraten werden. In diesem Punkt waren sich am Montag bei der Bundestagsanhörung fast alle ExpertInnen und ParlamentarierInnen einig.

