Jessica Sennekamp Abgetrieben! Es fühlte sich an wie Mord

Umringt von madonnen-glücklichen Schwangeren wartet Jessica auf einen Termin – er soll das Leben ihres ungeborenen Kindes beenden. Den ganzen Artikel hier lesen... 

Hier im Forum Diskussion dazu im Forum gerne hier! 


Print

Abtreibung ist straffrei in Deutschland, aber immer noch ein gesellschaftliches Tabu. Das Schweigen geht auf Kosten der Frauen: Sie sind mit ihrer Entscheidung völlig allein. Nadja* ist neunzehn Jahre alt, als sie ungewollt schwanger wird. Dabei hatte das Jahr so gut angefangen: Nach Realschulabschluss und einem Jahr Ausbildung als Krankenpflegehelferin rückt ihr Traumberuf endlich in greifbare Nähe - sie findet einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester in einer Bonner Klinik. Doch nach vier Monaten im neuen Job wird Nadja schwanger. „Wir haben doppelt verhütet, mit Pille und Kondom. Ich wollte nichts riskieren“, betont sie. Der Kindsvater, eine flüchtige Affäre, ist entsetzt: „Treib die Scheiße ab, oder ich mach dir das Leben zur Hölle“, droht er.

Viel Spass (Zeitschrift)

Administrator | 17.01.09 - 22:45

Ein zweites Kind? Das würde ich niemals schaffen ...!
TRAUERARBEIT
Jessica Sennekamp gründete eine Online-Frauen-Initiative
(www.nachabtreibung.de)

AUS DER TIEFEN KRISE
half Jessica vor allem die Liebe ihrer Tochter Kim
Fröhlich tobt Kim (5) auf dem Spielplatz, kuschelt sich dann an ihre Mama, Jessica Sennekamp (24) streichelt ihr übers Haar, Liebevoll - und nachdenklich. “Wenn ich meine Kleine sehe, muss ich oft daran denken, dass ich mein anderes Kind nicht auf die Welt bringen konnte. Das tut so weh”, sagt sie.

Glamour (2007)

Administrator | 26.02.07 - 18:26

Das Leben davor und das Leben danach. Das ist meine Zeitrechnung. Denn dass eine Entscheidung ein Leben so verändern kann, das wusste ich nicht, damals, als ich 18 war und die Welt für mich offen stand. Ich war gerade mit der Schule fertig und genoss meine neue Freiheit. Ich fühlte mich jung, schön und unbeschwert und wollte mein Leben auskosten. Wann, wenn nicht jetzt? Ich war immer schon ein Typ, der mit dem Kopf durch die Wand geht, ich lebe für den Moment, bin stur und hartnäckig. Halbe Sachen gibt es bei mir nicht. Also lebte ich jeden Tag, als würde es der letzte sein, zog mit Freundinnen los, machte Party, genoss meine erste Zeit als Erwachsene. Und dann traf ich mein Schicksal.

Inhalt abgleichen