Schrecklich, schrecklich! *NEWS*
Äußerung: Kondome fördern Aids
Der Heilige Vater wollte seine Sozialenzyklika bereits veröffentlichen. Doch dann wurde der Text von der Wirklichkeit eingeholt.
(kreuz.net) Schlimm genug, daß sich der Papst überhaupt in die Politik einmischt und gegen das „Menschenrecht auf Abtreibung“ eintritt.
Wie kommt er bloß dazu, es Ironie zu nennen, sich für eine Abtreibung auszusprechen, wenn Gefahr für die Gesundheit der schwangeren Mutter besteht?
Die inneren und äußeren Feinde von Papst und Kirche können sich freuen und sich wieder in Empörung üben. Und die Gutgesinnten? Werden sie nun wieder zu jammern beginnen über die schlechten Berater im Vatikan? Oder um Verständnis bitten, daß der Papst auch nur ein Mensch sei und Fehler machen dürfe?
Werden sich die – angeblich oder wirklich – Gutgesinnten gar wieder einmal für den Heiligen Vater schämen? Der Papst geht davon aus, daß jeder von der Empfängnis an ein vollwertiger Mensch ist. Das wird heute nicht einmal mehr von den ärgsten Abtreibungsbefürwortern ernsthaft bestritten – in ihrer Menschenverachtung ist es ihnen halt egal.
Weil das so ist, kann es nur eine Interessensabwägung „Leben gegen Leben“ geben – nicht etwa: Leben gegen Gesundheit. Denn das Kind ist nach der Abtreibung immer tot. Für die Mutter besteht nach der Tötung ihres Kindes das achtzigprozentige Risiko eines Nach-Abtreibungs-Syndroms.
Bei dieser Lage der Dinge ist es daher wirklich eine Ironie, wegen einer bloßen Gesundheitsgefährdung diese Folgen der Abtreibung zu ignorieren. Selbst nach einer schweren Geburt hat die Mutter beim heutigen Stand der Medizin eine sehr gute Chance auf Erholung. Nach einer Abtreibung gibt es diese Chance wegen des Nach-Abtreibungs-Syndroms kaum.
Den wirklich Gutgesinnten sei die Lektüre von Schriften des Papstes empfohlen – am besten aus der Zeit vor seinem Pontifikat, damit sie in ihrer Beurteilung unbefangen sind. Vielleicht begreifen sie dann, daß dieser Mann gescheiter ist als wir alle zusammen und daß er sicher nichts Unbedachtes tut und sagt.
Jetzt kommt noch die Amtsgnade dazu, an die echte Katholiken doch wohl glauben. Realistisch betrachtet, können wir Gott für diesen Papst und für das Petrusamt gar nicht genug danken.
Ich wollte, ich hätte meinen Plan bereits verwirklichen können, eine flächendeckende und österreichweite Organisation zu bilden, die man nun zur Aufklärung des „Mannes von der Straße“ einsetzen könnte – als Gegengewicht zur Verlogenheit der meisten Medien.
Quelle: http://www.kreuz.net/article.8909.html

